Druck auf Textilien hängt vor allem von der Stoffart, dem Verwendungszweck des Projekts und der Bestellmenge ab. In diesem Artikel vergleichen wir die wichtigsten Druckverfahren für Stoffe und zeigen, welche Methode sich in welchem Anwendungsfall am besten eignet. Die wichtigsten Erkenntnisse Druck auf Textilien – womit sollte man bei der Wahl der Technologie beginnen? Der häufigste Fehler besteht darin, nach der „besten Drucktechnologie“ zu suchen, statt sich eine einfachere Frage zu stellen: Was genau möchte ich drucken – und auf welchem Material? Das ist wichtig, denn dasselbe Motiv kann auf Baumwolle eine andere Methode brauchen als auf Polyester oder Seide. Bevor du dich für ein Verfahren entscheidest, beantworte diese 6 Fragen: Schneller Vergleich der Drucktechnologien auf Stoffen Drucktechnologie Wann sie sinnvoll ist Siebdruck Ideal für einfache Motive, wenige Farben und größere Auflagen. DTG Sinnvoll, wenn du direkt auf fertige Kleidung oder Accessoires druckst. Roll-to-roll Die richtige Wahl, wenn du bedruckten Stoff als Meterware brauchst und später daraus nähen möchtest. Pigmentdruck Eine häufige Wahl bei Baumwolle und anderen Naturfasern, vor allem wenn Flexibilität und Testdrucke wichtig sind. Sublimationsdruck Am besten geeignet für Polyester und Mischgewebe mit hohem Polyesteranteil. Reaktiv- / Säuredruck Wird eingesetzt, wenn sich der Farbstoff chemisch mit einer bestimmten Faser verbinden soll, z. B. bei Baumwolle, Seide oder Wolle. Die grundlegende Einteilung der Drucktechnologien auf Stoffen ist die Unterscheidung zwischen analogem Druck und digitalem Druck. In diesem Artikel zeigen wir, wie die einzelnen Methoden funktionieren, worin sie sich unterscheiden und in welchen Anwendungen sie am meisten Sinn ergeben. Analoger Druck – Siebdruck Bei dem Siebdruck handelt es sich um ein analoges Verfahren des Drucks auf Textilien. Beim Siebdruck wird die Farbe ...